Juni 23

Die Versiegelten

Offenbarung 7,1-8 (3)

„Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen.“

Johannes richtet nun seinen Blick auf die Erde. An den vier Ecken der Erde hielten vier Engel die vier Winde der Erde. Denn ihnen war Macht gegeben, der Erde Schaden zu tun. Wenn sie diese Winde loslassen, werden die Erdbewohner von allen Richtungen Schaden und Unheil erleiden. Bevor sie die Unheilwinde losließen, stieg ein anderer Engel vom Aufgang der Sonne auf und rief: „Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir versiegeln die Knechte unsres Gottes an ihren Stirnen.“ Die Mission dieses Engels liegt darin, dass er zuvor hingeht, um die Knechte Gottes zu suchen und sie zu versiegeln, damit kein Schaden sie treffen soll. Gott will also seine Knechte vor Schaden schützen. Darin wird klar offenbar, dass ihm der Schutz von seinen Knechten sehr am Herzen liegt. Sie sind sogar sehr genau gezählt: 144000, eine Zusammensetzung der zwölf Stämmen Israel. 12 ist die Grundzahl. 144 ist das Quadrat von zwölf, worin sich die ideale Vollständigkeit des Gottesvolkes durch Auffüllung durch die Heidenchristen. Das Quadrat wiederum wird vertausendfacht, wobei tausend als der Inbegriff großer Menge gilt. So entsteht eine höchstmögliche Vervielfältigung. Alle Knechte Gottes, die Gott wirklich dienen, versiegelt, und zwar vorrangig.

Gebet: Lieber Vater, du willst deine Knechte versiegeln und sie zum ewigen Leben bewahren.

Ein Wort: Selig sind die Knechte Gottes