März 18

Dein Glaube hat dir geholfen

Markus 10,46-52 (52)

„Und Jesus sprach zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dir geholfen. Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach auf dem Wege.“

Auf dem Weg nach Jerusalem kamen Jesus und seine Jünger durch Jericho. Dort war ein blinder Bettler namens Bartimäus. Als er hörte, dass Jesus vorbeikam, schrie er: „Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!“ Denn er wusste, dass Jesus Gottes barmherziger Sohn war und ihm helfen konnte. Er ließ sich auch nicht davon beirren, dass ihn viele zum Schweigen bringen wollten. Sein Glaube und sein Wunsch, geheilt zu werden, waren einfach stärker. Das erkannte Jesus und ließ Bartimäus rufen, der daraufhin in seiner Freude aufsprang und eilends zu Jesus kam. Jesus fragte ihn nach seinem Anliegen. Obwohl er dieses wusste, wollte er es von ihm hören. Gott weiß, was wir brauchen und was wir uns wünschen. Aber es freut ihn, wenn wir unsere Anliegen im Gebet zu ihm bringen, und hört sie sich gerne an. Auf konkrete Anliegen kann er durch Gebetserhörung antworten. So auch hier: Jesus heilte den Bettler von seiner Blindheit. Zuvor aber sagte er ihm, was ihm geholfen hatte: sein Glaube. Beten, ohne Glauben zu haben, hilft nichts. Umgekehrt werden wir alles, was wir von Gott erbitten und glauben, dass wir es empfangen werden, tatsächlich empfangen (11,24). Eine solche Bitte schenkte Bartimäus das Augenlicht. Er wurde auch im geistlichen Sinne sehend und folgte ab dann Jesus nach.

Gebet: Herr, ich danke dir für deine Gebetserhörung. Schenke mir felsenfesten Glauben.

Ein Wort: Es ist der Glaube, der uns hilft