März 18

Warum Jesus gekommen ist

Markus 10,32-45 (45)

„Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.“

Jesus und seine Jünger waren auf dem Weg nach Jerusalem. Dort sollte Jesu letzte Station sein. Daher bereitete er seine Jünger darauf vor und sagte ihnen erneut, was ihm widerfahren würde: Er würde gefangen genommen, zum Tode verurteilt, geschlagen, verspottet und getötet werden, aber am dritten Tage auferstehen. Jesu Jünger dachten, dass er nach all den Wehen sein Königreich aufrichten wollte. Sie machten sich Hoffnungen, dass sie, die Jesus nachgefolgt waren, entsprechend hohe Positionen in dem Reich bekommen würden, welches sie sich als ein irdisches vorstellten. Daher baten ihn zwei Jünger, Jakobus und Johannes, dass er sie dort zu seiner Linken und zu seiner Rechten sitzen lassen möge. Jesus verstand, dass seine Jünger immer noch darauf aus waren, groß zu sein. Daher erinnerte er sie erneut daran, dass wahre Größe in den Augen des Herrn nur durch Demut und Dienen erlangt werden kann. Die Jünger sollten sich ein Beispiel an Jesus nehmen, der zwar Gottes Sohn ist, aber als Mensch auf die Welt kam, um den Menschen zu dienen. Und um sein Leben zu opfern für uns: Er hat am Kreuz das Sühnegeld für alle unsere Sünden bereits bezahlt, sodass wir die volle Vergebung dieser haben können.

Gebet: Danke, Herr, dass du Jesus an meiner Stelle geopfert hast, sodass ich vom Fluch der Sünde erlöst bin.

Ein Wort: Ein dienendes Leben in der Nachfolge Jesu