März 18

Offen sein für den Herrn

Markus 10,1-16 (14)

„Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.“

Als Jesus wieder eine große Menge Menschen lehrte, traten einige Pharisäer hinzu und wollten Jesus eine scheinbar kluge Fangfrage stellen: ob es einem Mann erlaubt sei, sich von einer Frau zu scheiden. Sagte er ja, widersprach er seinen Grundsätzen; sagte er nein, widerlegte er Moses Gebot, Scheidebriefe zu schreiben. Jesus fragte sie als Antwort, was das Gesetz sage, denn die Pharisäer kannten dieses außerordentlich gut. Aber er erinnerte sie an ein anderes Wort, nämlich dass Gott die Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und dass sie, wenn sie eine Ehe eingehen, ein Fleisch werden. Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden. Das heißt, dass es zwar eine Regelung der Scheidungsfolgen gibt, aber dass die Scheidung nicht im Sinne Gottes ist. Jesus wünschte sich, dass die Pharisäer nicht heuchlerisch lebten, sondern im Sinne der Liebe miteinander umgingen. Sie sollten offen, unvoreingenommen und lernwillig gegenüber Gott sein. Solche Eigenschaften haben Kinder. Als man Kinder zu Jesus brachte, dass er sie anrührte, konnte er sie daher als Beispiel für diese Haltung gegenüber Gott und seinem Wort hinstellen. Er wehrte sie nicht ab als unmündige Menschen, sondern segnete sie gerne. Das Reich Gottes gehört denen, die Gott als ihren himmlischen Vater mit Freude annehmen.

Gebet: Herr, hilf mir, aus Freude nach deinem Gesetz zu leben.

Ein Wort: Ein offenes, lernwilliges Herz gegenüber Gott