März 18

Wer ist der Erste?

Markus 9,30-37 (35)

„Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener.“

Zum zweiten Mal kündigte Jesus seinen Jüngern an, dass er überantwortet und getötet, aber danach auferstehen würde. Aber sie verhandelten untereinander, wer von ihnen der Größte sei. Von dieser Diskussion wagten sie Jesus nicht zu erzählen. Aber der wusste bereits Bescheid. Die Jünger hatten offenbar noch nicht die Demut, die sie brauchten als Nachfolger Jesu. Darum nahm Jesus sich nun die Zeit, sie zu lehren: Wer der Erste sein will, der soll der Letzte und aller Diener sein. Was das bedeutete, konnten sie an Jesus selbst sehen. Der hatte alle Herrlichkeit als Gottes Sohn verlassen und war in Menschengestalt auf die Welt gekommen, allen Menschen voller Demut und Hingabe zu dienen. Der große Gott hat sich für uns klein und niedrig gemacht. Jesu Jünger sollten sich nicht überheben, sondern ihr Herz für ihre Mit-Jünger, aber auch für andere Menschen öffnen. Sogar für (damals) gering geachtete wie Kinder. Wer einen Menschen im Namen Jesu aufnimmt, der nimmt damit Jesus und Gott auf, in seinem Haus und in seinem Herzen.

Gebet: Herr, lehre mich Demut und öffne mein Herz für meine Mitmenschen.

Ein Wort: Die Letzten werden einst die Ersten sein