März 18

Die Verklärung Jesu

Markus 9,2-13 (7)

„Und es kam eine Wolke, die überschattete sie. Und eine Stimme geschah aus der Wolke: Das ist mein lieber Sohn; den sollt ihr hören!“

Jesus nahm seine drei Spitzenjünger Petrus, Jakobus und Johannes mit sich auf einen hohen Berg. Er wollte sie seine Herrlichkeit als Menschensohn schauen lassen. Denn sie sollten erkennen, dass Jesus nach seinem Leiden und nach seinem Tod verherrlicht würde. Auf dem Berg wurde Jesus vor ihnen verklärt. Er schien wie in Licht gekleidet; dazu erschienen ihnen Elia und Mose, zwei bedeutende Männer Gottes in Israels Geschichte. Diese redeten mit Jesus, vermutlich über seinen Leidensweg. Angesichts dieser Szenerie verloren die drei Jünger beinahe den Verstand. Am liebsten wären sie für immer mit Jesus, Mose und Elia auf dem Berg geblieben. Aber sie mussten ihren Weg weiter gehen. Daran erinnerte sie Gottes Stimme, welche nun aus einer Wolke ertönte: Sie sollten Jesus, seinen lieben Sohn, hören, seine Anweisungen befolgen und seine Mission weiterhin ausführen. Auf dem Rückweg machte Jesus mit seinen Jüngern eine Art Ad-hoc-Bibelstudium. Er erinnerte sie daran, dass er viel leiden würde. Und erzählte ihnen von Johannes dem Täufer, der Jesu Weg bereitet hatte und den man wegen seines furchtlosen Aufrufs zur Buße gefangen genommen und getötet hatte. Das, was die Schrift über die Geschehnisse um Christus berichtet, bis hin zu Jesu Tod und Auferstehung, erfüllte sich nun.

Gebet: Danke, Herr, für deine Erlösung. Ich will auch deine Herrlichkeit schauen.

Ein Wort: Höre auf Jesus, Gottes lieben Sohn