März 18

Jesus wirkt mit dem bereits Vorhandenen

Markus 8,1-26 (17)

„Und er merkte das und sprach zu ihnen: Was bekümmert ihr euch, dass ihr kein Brot habt? Versteht ihr noch nicht, und begreift ihr noch nicht? Habt ihr ein erstarrtes Herz in euch?“

Als sich eine große Menschenmenge um Jesus versammelt hatte, lehrte er sie drei Tage lang. Er kümmerte sich aber nicht nur um ihre geistlichen Bedürfnisse, sondern auch um ihre leiblichen. Jesus wollte sie speisen. Als das seine Jünger hörten, fragten sie sich, woher sie für so viele Leute Brot her nehmen sollten. Obwohl sie die Speisung der fünftausend erlebt hatten, waren sie um nichts verständiger geworden. Jesus beauftragte sie, alles vorhandene Brot zu ihm zu bringen. Schließlich speiste er mit sieben Broten und einigen Fischen viertausend Männer satt; sieben Körbe Brotbrocken blieben danach sogar noch übrig. Als später Jesu Jünger Hunger hatten, dachten sie nur an Brot. Daher konnten sie auch nicht mit dem Verstand erfassen, was Jesus meinte, als er sie vor dem Sauerteig der Pharisäer und des Herodes warnte. Er meinte damit, dass deren Lehre schädlich sei. Wegen schlechter Einflüsse soll man sich sorgen und nicht wegen Brot. Der Herr sorgt für uns und wirkt schon mit dem Wenigen, das wir zu ihm bringen. Aber er wirkt nicht, wenn man ihn aus Eigennutz dazu herausfordert. Daher gab er auch den Pharisäern, die von ihm ein Zeichen verlangten, keines. Dagegen heilte er einen Blinden, den man demütig und vertrauensvoll zu ihm brachte.

Gebet: Herr, hilf mir, in jeder Lage auf dich zu vertrauen und zu dir zu bringen, was ich habe.

Ein Wort: Wir brauchen geistliches und leibliches Brot