März 18

Der HERR rettet den Elenden und Armen

Psalm 35,1-28 (27)

„Jubeln und freuen sollen sich, die mir gönnen, dass ich Recht behalte, und immer sagen: Der HERR sei hoch gelobt, der seinem Knecht so wohl will!“

Als der Psalmist von seinen Feinden hart bedrängt wurde, bat er Gott darum, für ihn zu kämpfen. Er bittet Gott, seine Seele zu stärken und ihm zu sagen: „Ich bin deine Hilfe!“ Dann kann er sein starkes Verlangen überwinden, sich mit menschlichen Mitteln selbst zu verteidigen. Er bittet die Engel Gottes, seine Feinde zu vertreiben und sie auf einem dunklen und schlüpfrigen Weg zu verfolgen, bis sie zu Fall kommen. Seine Seele will sich in dem Herrn freuen und fröhlich sein über seine Hilfe.

Die falschen Zeugen, die falsche und böse Aussagen gegen den Knecht des Herrn machen, waren gerade diejenigen gewesen, deren Leid und Kummer er geteilt hatte. Als sie sich in Not befanden, hatte er für sie gebetet. Nun aber verleumden sie ihn ohne Unterlass. Sie freuen sich über sein Elend. Der Knecht Gottes aber vertraut auf den Herrn, dass er ihn retten wird. Er lobt und preist den Herrn, der das Wohl seines Knechtes im Sinn hat.

Gebet: Herr, bewahre mein Herz vor Bitterkeit und meine Hände vor Rache. Erinnere mein Herz daran, dass du meine Erlösung bist.

Ein Wort: Preise Gott täglich