März 18

David tanzt vor dem HERRN

2. Samuel 6,12-23 (14)

„Und David tanzte mit aller Macht vor dem HERRN her und war umgürtet mit einem leinenen Priesterschurz.“

Nach drei Monaten wagte David es erneut, die Lade nach Jerusalem zu bringen. Diesmal wurde die Lade getragen, wie Gott es geboten hatte. Dazu opferte man alle sechs Schritte einen Stier und ein Kalb. David selbst tanzte mit aller Macht vor dem Herrn her. Er war der König, aber er trug keinen Königsmantel, sondern einen leinenen Priesterschurz. Voller Freude tanzte und sprang er vor dem Herrn. Die ganze Prozession wurde begleitet von Jauchzen und Posaunenschall. Als sie ankamen, opferte David Dank- und Brandopfer. Er segnete das Volk und ließ an alle Essen austeilen. Seine Frau Michal aber verachtete David wegen seines Tanzens. Sie warf ihm vor, sich vor den Mägden unwürdig verhalten zu haben. David antwortete, dass er vor Gott tanzte, weil dieser ihn aus Gnade erwählt hatte. Er wollte sogar sich noch mehr erniedrigen. Gerade diese Erniedrigung würde ihm Ehre bringen. Michal dachte an menschliche Ehre. David beschrieb die Erhöhung derer, die sich vor Gott demütigen. Michal blieb kinderlos. Davids Erniedrigung aber wurde eine Vorausschau auf die Erniedrigung Jesu, den Gott erhöhte und dem er den Namen gab, der über alle Namen ist.

Gebet: Herr, danke für deine Gnade. Ich will mich erniedrigen und vor dir tanzen, dir zur Ehre.

Ein Wort: Tanze mit aller Macht vor dem Herrn