März 18

David lässt Isch-Boschets Mörder töten

2. Samuel 4,1-12 (11)

„Und wenn Frevler einen gerechten Mann in seinem Hause auf seinem Lager getötet haben, sollte ich sein Blut nicht fordern von euren Händen und euch von der Erde vertilgen?“

Isch-Boschet und seine Leute hörten von Abners Tod. Sie erschraken und fürchteten sich sehr vor den Folgen. Furcht ist ein schlechter Ratgeber. Zwei Hauptleute Isch-Boschets entschieden sich, die „Flucht nach vorn“ anzutreten. Sie schlichen in das Haus Isch-Boschets, während er schlief, und schlugen ihn tot. Dann trugen sie sein Haupt bis nach Hebron und legten es David zu Füßen. Sie dachten, David müsse sie belohnen, dass sie seinen Feind getötet und ihm den Weg zum Thron bereitet hatten. Doch genau wie der Amalekiter, der Sauls Krone zu David gebracht hatte, hatten sie sich sehr getäuscht. Sie wussten nicht, dass David Gott fürchtete. Nichts lag David ferner als sich mit seiner eigenen Hand zu helfen. David hegte auch keine Rachegedanken. Davids Hilfe kam von Gott, und auch jede Vergeltung lag in Gottes Hand. Baana und Rechab ernteten, was sie gesät hatten. David nannte sie gottlose Leute und ließ sie erschlagen. Ihre Leichname wurden aufgehängt, aber das Haupt Isch-Boschets wurde begraben.

Gebet: Herr, du bestimmst über dein Werk. Hilf mir, dich zu fürchten und dir zu vertrauen.

Ein Wort: Fürchte Gott und vertraue auf ihn