März 18

Es gefiel dem Volk gut

2. Samuel 3,22-39 (37)

„Und alles Volk und ganz Israel merkten an diesem Tage, dass es nicht vom König ausgegangen war, dass Abner, der Sohn Ners, getötet wurde.“

David hatte durch sein weites Herz und seine geistliche Einsicht Abner als Mitarbeiter gewonnen. Joab aber konnte das nicht verstehen. Er war wegen des Todes Asaëls immer noch gekränkt. Vielleicht fürchtete er auch, dass Abner aufgrund seiner Fähigkeit seinen eigenen Posten übernehmen könnte. Joabs Handeln war von seinem gekränkten Ehrgeiz geprägt. Zuerst sprach er gegenüber David schlecht über Abner und stellte dessen Redlichkeit in Frage. Dann ließ er Abner selbst zu sich kommen und tötete ihn hinterrücks. Als David davon erfuhr, war er entsetzt. Er konnte Joab nicht bestrafen, weil die Söhne der Zeruja, Joab und Abischai, noch zu stark waren, aber er machte klar, dass Abners Tod nicht von ihm angeordnet war. Er forderte das Volk und sogar Joab auf, zu trauern, und nahm selbst an der Beerdigung teil. Er fastete und nannte Abner einen Fürsten und Großen in Israel. Anders als Joab war Abner nicht nur ein guter General, sondern auch ein Mensch mit Rückgrat gewesen. Das Volk erkannte, dass David unschuldig am Tod Abners war. Davids klare Haltung gefiel ihnen gut.

Gebet: Herr, hilf mir, in einer Umgebung voll des gekränkten Ehrgeizes ein Mensch mit Rückgrat zu sein.

Ein Wort: Ein Mensch mit Rückgrat