März 18

Soll das Schwert ohne Ende fressen?

2. Samuel 2,12-32 (26)

„Und Abner rief Joab zu und sprach: Soll denn das Schwert ohne Ende fressen? Weißt du nicht, dass daraus am Ende nur Jammer kommen wird? Wie lange willst du dem Volk nicht sagen, dass es ablasse von seinen Brüdern?“

Abner und Joab, die Feldhauptleute Isch-Boschets und Davids, trafen mit ihren Truppen bei Gibeon aufeinander. Wie üblich bei solchen Auseinandersetzungen kämpften zuerst einige auserwählte Kämpfer stellvertretend gegeneinander. Doch die vierundzwanzig jungen Leute fielen alle, sodass es keine Entscheidung gab. Dann begann der eigentliche Kampf. Die Männer Davids waren stärker. Asaël, Joabs Bruder, kam bis an Abner heran. Doch er war selber unbewaffnet. Abner bot ihm an, sich zu bewaffnen, damit der Kampf fair würde. Doch Asaël hörte nicht auf die Warnung. Schließlich tötete Abner ihn. Am Abend rief Abner Joab zu, den Kampf zu stoppen. Er erinnerte Joab daran, dass die Stämme Israels und Juda Brüder waren. Joab ließ die Posaune blasen. Der Kampf endete zahlenmäßig mit einem Sieg für Davids Männer. Joab hätte zufrieden sein können. Auch war der Kampf fair gewesen. Asaël hatte seinen Tod selbst verschuldet. Doch Joab ging mit Bitterkeit und Hass im Herzen nach Hebron zurück.

Gebet: Herr, bewahre uns vor sinnlosen Kämpfen und Bitterkeit und hilf uns, als Brüder einmütig zu sein.

Ein Wort: Lass ab von den Brüdern