März 18

Fluch oder Segen

5. Mose 11,1-32 (26-28a)

„Siehe, ich lege euch heute vor den Segen und den Fluch: den Segen, wenn ihr gehorcht den Geboten des HERRN, eures Gottes, die ich euch heute gebiete; den Fluch aber, wenn ihr nicht gehorchen werdet den Geboten des HERRN, eures Gottes,“

Unter der neuen Generation waren auch einige „Ältere“. Zu Beginn der Wüstenwanderung waren sie unter zwanzig gewesen (4. Mose 14,29). Sie hatten mit ihren eigenen Augen Gottes „mächtige Hand“ gesehen, aber auch das Gericht über die Ägypter. Gottes Gericht über Datan und Abiram (4. Mose 16) war ihnen sicherlich noch vor Augen. Mit anderen Worten hatten sie erfahren, was geschieht, wenn man dem Wort Gottes nicht gehorcht, sowohl bei den Ungläubigen als auch bei dem Volk Gottes. „Darum“ (2) sollten sie Gottes Gebote halten, dann würden sie stark werden. Die Stärke des Volkes Gottes kommt aus dem Gehorsam. Auch die Segnungen Gottes sind eine Frucht des Gehorsams und der Liebe zu Gott (13). Nochmals ermahnt Gott die neue Generation, nicht in den Götzendienst zu fallen, stattdessen sollten sie ihr Tun, ihr Streben und ihre Häuser und Familien vom Wort Gottes leiten lassen. Gott legte der neuen Generation den Segen und den Fluch vor. Segen fließt aus dem Gehorsam, Fluch aus dem Ungehorsam. Ob man ein gesegnetes oder ein verfluchtes Leben führt, liegt nicht an den äußeren Bedingungen. Gott legt vor jeden einzelnen Menschen und vor jedes Volk den Segen und den Fluch.

Gebet: Herr, du legst mir heute vor Fluch und Segen. Ich muss mich entscheiden.

Ein Wort: Ich will deinem Wort gehorchen