März 18

Beschneidet eure Herzen

5. Mose 10,1-22 (16)

„So beschneidet nun die Vorhaut eurer Herzen und seid hinfort nicht halsstarrig.“

Nachdem Israel das goldene Kalb verehrt und Götzendienst getrieben hatte, und Mose die Steintafeln zerbrochen hatte, war eigentlich Gottes Wort für Israel verloren. Aber Gott gab Mose die Gebote in seiner Gnade noch einmal. Sie wurden auf neue Tafeln geschrieben. Die Bundeslade wurde gebaut, und der Priesterstamm Aaron und die Leviten wurden berufen. Dass Israel Gottes Wort hatte, war allein Gottes Gnade. Auch die Erwählung Israels als Volk Gottes und deren große Anzahl war allein Gottes Gnade. Denn als Jakob mit seinen Söhnen nach Ägypten kam, waren sie nur siebzig Leute gewesen (22). Israel, bzw. die neue Generation, stand kurz davor, das verheißene Land zu erobern und eine mächtige Nation zu werden. Aber was forderte nun der HERR von ihnen, der sie geschaffen hatte? Gott forderte, dass sie ihn fürchten, nach seinen Wegen wandeln, ihn lieben und ihm dienen sollten (12). Ihre Väter waren halsstarrig gewesen. Sie sollten nicht auch halsstarrig bleiben, sondern Buße tun und ihr Herz beschneiden. Die neue Generation war in der Wüste nicht beschnitten worden (Jos 5,5). Aber Gott forderte sie hier nicht auf, ihr Fleisch zu beschneiden. Sie sollten vielmehr ihre Herzen beschneiden. Sie sollten sich von der Welt abkehren und Gott und ihren Nächsten lieben.

Gebet: Herr, ich bin auch ein halsstarriger Mensch. Hilf mir, nicht länger halsstarrig zu sein, sondern mein Herz zu beschneiden. Herr, du forderst keine Leistung von mir. Dein Wille ist, dass ich dich liebe und dir diene.

Ein Wort: Beschneide dein Herz!