März 18

Gottes Erziehung nicht vergessen

5. Mose 8,1-20 (5)

„So erkennst du ja in deinem Herzen, dass der HERR, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht.“

Vierzig Jahre hatte Gott sein Volk in der Wüste erzogen. Auch die neue Generation, die nun kurz vor der Eroberung des verheißen Landes stand, hatte diese Erziehung erfahren. Alle ihre Väter waren in der Wüste gestorben. Gott hatte sie mit Hunger gedemütigt und mit Manna gespeist, damit sie lernten, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern von allem, was aus dem Munde Gottes geht. Ihre Kleider waren auch in den vierzig Jahren nicht zerrissen und ihre Füße nicht geschwollen. Der Herr hatte sie vor Schlangen und Skorpionen geschützt und Wasser aus dem Felsen fließen lassen. Sie sollten dies als Gottes Erziehung und Demutstraining in ihrem Herzen erkennen und nicht vergessen. Sie sollten deshalb seinen Worten gehorchen und in Gottes Wegen wandeln. Wenn sie nun im verheißen Land die schmackhaften Früchte des Landes essen würden, sollten sie Gott dafür loben und nicht in ihrem Herzen sagen, dass sie mit ihrer Kraft diesen Reichtum gewonnen hätten. Diejenigen, die in der Zeit des Segens Gottes Erziehung in ihrem Herzen vergessen und hochmütig meinen, sie hätten mit ihren eigenen Kräften allen Segen erarbeitet, werden Gottes Züchtigung erfahren. Wir dürfen Gottes Erziehung an unserem Leben und Volk nicht vergessen.

Gebet: Herr, danke für deine Erziehung in meinem Leben, damit ich erkenne, dass ich durch das lebe, was aus deinem Mund kommt.

Ein Wort: Vergiss Gottes Erziehung nicht!