März 18

Gott wacht selbst über sein Wort

Jeremia 1,11-19 (12)

„Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich’s tue.“

Gott zeigt Jeremia zwei Bilder, einen erwachenden Zweig und einen siedenden Kessel. Bevor Gott im zweiten Bild sein Gericht von Norden her über Juda und Jerusalem ankündigt, gibt er die Zusage, dass er über sein Wort wacht, dass er es tut. Der erwachende Zweig ist ein Mandelzweig. Der Name des Mandelbaums im Hebräischen heißt übersetzt „der Wache“, weil dieser Baum bereits Ende Januar erwacht oder blüht, während die anderen noch im Winterschlaf sind. Gott wacht über sein Wort aus 1. Mose 3,15 seit dem Sündenfall und auch aus Jesaja 53 und hat es erfüllt. Es ist bestimmt kein Zufall, dass der Leuchter im Heiligtum aus Mandelblüten heraus leuchtete. Kein anderer als unser Schöpfer selbst wacht über sein Wort. Wie er sein Wort aus 1. Mose 3,15 und Jesaja 53 erfüllt hat, wacht er auch über sein Wort über die Wiederkunft Jesu. Jeremia sollte wissen, dass das Wort, das er vom Gericht predigen würde, sich auch erfüllen würde. Wenn wir Gottes Wort predigen, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Joh 14,6), dürfen wir wissen, dass dies wahr ist. Es gibt nur einen Weg zum Vater. Worte von Menschen haben keinen Wächter, aber Gottes Wort hat einen Wächter, Gott selbst; und es wird sich erfüllen. Mit dieser Wahrheit wurde Jeremia eine feste Stadt, eiserne Säule und eherne Mauer gegen die Könige Judas, die Großen und Priester. Gott gab Jeremia noch einmal die Zusage, mit ihm zu sein und ihn zu retten.

Gebet: Herr, danke, dass du über dein Wort wachst.

Ein Wort: Gott wacht über sein Wort, dass er es tut