März 18

Ein Prophet über die Völker

Jeremia 1,8-10 (10)

„Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, dass du ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen.“

Gott hatte Jeremia zum Prophet für die Völker berufen. Ein Prophet muss Gottes Wort reden. Furcht ist ein großes Hindernis bei der Verkündigung des Wortes Gottes. Gott gab Jeremia die klare Zusage, mit ihm zu sein und ihn zu retten. Wie wunderbar ist diese Zusage! Gott gab sie vielen seiner größten Knechte (1. Mose 26,24; 46,3.4; Jos 1,9; Apg 18,9) und auch seinen Jüngern (Mt 28,18ff). Der Herr streckte nach dieser Verheißung seine Hand aus, rührte Jeremias Mund an und legte sein Wort hinein. So setzte er ihn als Prophet über die Völker ein. Ausgestattet mit der Vollmacht seines Wortes, war es Gottes Auftrag für Jeremia, ganze Völker und Reiche auszurotten, niederzureißen und zu zerstören, aber auch zu bauen und zu pflanzen. Als Jeremia diese Verheißung erhielt, riss König Josia im Land gerade die Götzenaltäre nieder (2. Chr 34,4-7). Doch viel schwieriger ist es, die Götzenaltäre im Herzen eines Menschen oder eines ganzen Volkes niederzureißen. Nur Gottes Wort kann dies tun. Paulus spricht auch in 2. Kor 10,4.5 davon, dass er einen geistlichen Kampf führt, Festungen der Gedanken und sündigen Absichten, letztendlich Satans Lügen, zu zerstören und ein neues Denken zu bauen, in den Gehorsam gegen Christus. In unserem eigenem Herzen und dem anderer sollen auch wir alle Götzenaltäre niederreißen, sündige Gedankenfestungen zerstören und den Gehorsam des Glaubens pflanzen.

Gebet: Herr, hilf mir einzureißen und zu bauen.

Ein Wort: Einreißen und bauen