März 18

Bis zum Ende treu sein

3. Johannes 1,1-15 (1)

„Der Älteste an den lieben Gaius, den ich lieb habe in der Wahrheit.“

Johannes schrieb diesen Brief an eine Privatperson, nämlich an Gaius. Es ist nicht bekannt, in welcher Gemeinde er war. Er nennt ihn „den Lieben, den ich lieb habe in der Wahrheit.“ Johannes wünscht ihm in jeder Hinsicht alles Gute und Wohlergehen für seine Seele. Gaius lebte in der Wahrheit, worüber sich Johannes sehr freute. Er lobte Gaius für seine Liebe und Gastfreundschaft anderen Gläubigen, auch fremden gegenüber, und ermutigte ihn, sie weiter zu geleiten. Diejenigen, die damals das Evangelium verkündigten, waren auf solche Gastfreundschaft angewiesen. Gaius‘ Akt der Liebe war besonders bemerkenswert, da es in der Gemeinde einen Diotrephes gab, der zwar der Erste unter ihnen sein wollte, aber die Brüder nicht aufnahm, nicht einmal Johannes. Doch nicht nur das, er verleumdete sie und stieß diejenigen, die andere Gläubige aufnehmen wollten, aus der Gemeinde aus. Wir sollen dem Guten und nicht dem Bösen nachfolgen. Wer Gutes tut, ist von Gott. Wer Böses tut, hat Gott nicht gesehen und kennt ihn somit nicht. Demetrius lebte dagegen in der Wahrheit und sein Leben war ein gutes Zeugnis. Johannes hielt seinen Brief kurz, da er Gaius bald persönlich sehen wollte.

Gebet: Herr, danke, dass du dich mir als die Liebe und Wahrheit offenbart hast. Hilf mir, in deiner Liebe und Wahrheit zu leben.

Ein Wort: In der Liebe und Wahrheit Gottes leben!