März 18

In der Wahrheit wandeln

2. Johannes 1,1-13 (4)

„Ich habe mich sehr gefreut, dass ich unter deinen Kindern solche gefunden habe, die in der Wahrheit wandeln, nach dem Gebot, das wir vom Vater empfangen haben.“

Johannes beginnt diesen Brief mit „der Älteste an die auserwählte Herrin und ihre Kinder.“ Viele nehmen an, dass Johannes mit „Herrin“ eine Gemeinde bezeichnet hat. In Gott sind wir Gläubigen auserwählt und kostbar. Johannes liebte die Empfänger seines Briefes, weil sie in der Wahrheit, nach dem Gebot des Vaters, lebten. Darüber war Johannes sehr erfreut und bat die Geschwister darum, sich untereinander zu lieben. Dies war kein neues Gebot, sondern das, was sie von Anfang an empfangen hatten. Wie in seinem ersten Brief betont Johannes auch hier, dass sie ihre Liebe zu Gott dadurch zum Ausdruck bringen, dass sie nach seinen Geboten leben. Auch hier warnt er eindringlich vor den Verführern, die nicht bekennen, dass Jesus Christus Mensch geworden ist. Würden sie ihr Bekenntnis an Jesus nicht festhalten und nicht in seiner Lehre bleiben, dann hätten sie Gott nicht. Neben Evangelisten gab es viele Wanderprediger, die eine falsche Lehre verbreiteten. Solche sollten sie auf keinen Fall in ihr Haus aufnehmen und nicht einmal grüßen. Johannes wollte sie bald besuchen, damit ihre Freude vollkommen sei.

Gebet: Herr, danke für dein Gebot der Liebe. Danke, dass du uns hilfst, in deiner Wahrheit und Liebe zu bleiben.

Ein Wort: In der Wahrheit und Liebe leben