März 18

Sie zogen umher und predigten das Wort

Apostelgeschichte 8,1-25 (4)

„Die nun zerstreut worden waren, zogen umher und predigten das Wort.“

Nach dem Tod des Stephanus kam es in Jerusalem unter der Führung des Saulus zu einer großen Christenverfolgung. Außer den Aposteln flohen alle Gläubigen aus Jerusalem. Doch die zerstreuten Christen ließen sich nicht einschüchtern. Sie zogen umher und predigten das Wort. So wurde durch die Verfolgung sogar die weitere Ausbreitung des Evangeliums gefördert. Philippus, einer der sieben Diakone, kam in die Hauptstadt Samarias. Hier gab es neben Juden auch jüdisch-heidnische Mischreligionen. Die Menschen dort erwiesen sich aber als geistlich offen und neigten einmütig dem Evangelium zu. Heilungen geschahen und es entstand eine große Freude in der Stadt. Sogar der Zauberer Simon, der großen Einfluss gehabt hatte, fand zum Glauben an Jesus. Als Gottes Wirken in Samaria auch in Jerusalem bekannt wurde, sandten die Apostel Petrus und Johannes dorthin. Sie beteten für die neuen Gläubigen und legten ihnen die Hände auf, sodass sie den Heiligen Geist empfingen. Der Zauberer Simon war von dieser Vollmacht sehr beeindruckt und wollte sie für Geld erwerben. Doch den Heiligen Geist und geistliche Vollmacht kann man nicht kaufen. Die Apostel tadelten ihn hart, damit er Buße tun und zu Gott zurückfinden könnte. Geistliche Vollmacht kommt daher, dass wir selbst bereit sind, Gottes Wort auch in einer schwierigen Zeit zu hören und ihm zu gehorchen.

Gebet: Herr, lass mich unabhängig von meiner Lage deinem Wort folgen und es weitergeben.

Ein Wort: Predige das Wort!