März 18

Rechne ihnen diese Sünde nicht an!

Apostelgeschichte 7,54-60 (60)

„Er fiel auf die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Und als er das gesagt hatte, verschied er.“

Stephanus hatte den Hohen Rat mit seiner Sünde direkt konfrontiert. Doch anstatt in sich zu gehen und umzukehren, wurden sie rasend vor Wut. Inmitten der wütenden Menschen blieb Stephanus ganz ruhig. Er erhob seinen Blick zum Himmel und sah dort Gottes Herrlichkeit und Jesus zu Gottes Rechten stehen. Als er gesteinigt wurde, versuchte er nicht, sich zu retten, weinte nicht um sein Leben oder verfluchte seine Mörder. Er rief den Herrn an und vertraute seinen Geist in seine Hände. Er war gewiss, dass Jesus ihn aufnehmen würde, so wie Jesus schon den bußfertigen Räuber am Kreuz aufgenommen hatte. Er betete für seine Mörder, dass Gott ihnen ihre Sünde nicht anrechnet. Wir wissen nicht, was für ein Leben Stephanus geführt hatte, bevor er Jesus begegnet war. Aber Sündenvergebung war etwas, was er so tiefgehend erfahren hatte, dass er bereit wurde, allen anderen Menschen ohne jede Bedingung zu vergeben – sogar als sie ihn gerade steinigten. Gott nahm sein Gebet auf eine besondere Weise an. Ein junger Mann hatte Gefallen am Tod von Stephanus. Gerade diesen Saulus berief Gott später zum Apostel für die Heiden. Weil wir in Jesus selbst Liebe und Vergebung ohne Bedingung erfahren haben, bekommen wir Zugang zu der alles verändernden Kraft, anderen zu vergeben.

Gebet: Herr Jesus, dir vertraue ich mein ganzes Leben an. Lass mich in Jesus Vergebung erfahren und mit dieser Kraft anderen vergeben.

Ein Wort: Erfahre und lerne Vergebung!