März 18

Der Himmel ist Gottes Thron

Apostelgeschichte 7,44-53 (49)

„»Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße; was wollt ihr mir denn für ein Haus bauen«, spricht der Herr, »oder was ist die Stätte meiner Ruhe?«“

Nachdem er sich mit dem Thema Gesetz befasst hat, geht Stephanus im letzten Abschnitt seiner Rede auf den Anklagepunkt ein, er habe gegen den Tempel geredet. Der Vorläufer des Tempels war die Stiftshütte. Diese wurde nach Gottes Anweisung angefertigt. Sie war das sichtbare Zeichen, dass Gott mit seinem Volk war. Sie begleitete Gottes Volk in das verheißene Land. David suchte eine Ruhestätte für sie. Erst Salomo baute einen Tempel. Doch Gott ist nicht beschränkt auf ein Haus, das Menschen für ihn errichtet haben. Er ist so groß, dass der Himmel sein Thron und die Erde der Schemel seiner Füße ist. Wir können ihn nicht in unsere menschlichen Vorstellungen pressen. Er wünscht von uns nicht äußere Pracht, sondern ein demütiges Herz. Seit Jesu Tod und Auferstehung sind er und seine Gemeinde der wahre Tempel, wo Gott persönlich anwesend ist. Weil die religiösen Leiter Israels an ihren eigenen Vorstellungen von Gott festhalten wollten, konnten sie den Messias nicht annehmen. Sie waren zu stolz und selbstgerecht, um sich als Sünder zu erkennen und auf einen Erretter zu hoffen. Sie glaubten, das Gesetz zu halten, aber in der Tat brachen sie es, indem sie den Gerechten verrieten und töteten. Wir schaffen heute eine angemessene Umgebung für Gott, indem wir auf seine Stimme hören und ihn auf den Thron unseres Herzens setzen.

Gebet: Herr, du bist größer, als ich es mir vorstellen kann. Schenke mir ein demütiges und gehorsames Herz.

Ein Wort: Gottes Thron ist der Himmel