März 18

Dieser empfing Worte des Lebens

Apostelgeschichte 7,17-43 (38)

„Dieser ist’s, der in der Gemeinde in der Wüste stand zwischen dem Engel, der mit ihm redete auf dem Berge Sinai, und unsern Vätern. Er empfing Worte des Lebens, um sie uns weiterzugeben.“

Der zweite Abschnitt der Geschichte Israels umfasst den Exodus. Gott hatte sein Volk in Ägypten wachsen lassen und wollte es in das verheißene Land führen. Er ließ zu, dass sie als Sklaven unterdrückt wurden, damit sie den Wunsch nach Rettung haben könnten. Mose wuchs im Palast des Pharao auf. Als er sich zu seinem Volk bekannte, wurde er abgelehnt und musste fliehen. Er hatte vierzig Jahre in der Wüste Zeit, Demut zu lernen. Aber nichts davon qualifizierte ihn als Anführer seines Volkes, sondern dass Gott ihn persönlich berufen hatte. Auch danach wurde er immer wieder von seinem Volk abgelehnt. Das Gesetz, auf das die Juden so stolz waren, hatte Mose von Gott empfangen. Doch das Gesetz ist viel mehr als eine Sammlung starrer Verhaltensregeln. Das Gesetz sind Worte des Lebens. Vor diesen Worten erkennen wir, dass wir Sünder sind und Errettung brauchen. Als Mose von einem kommenden Propheten sprach, hatte er damit auf Jesus hingewiesen. In unserem Glaubensleben geht es nicht darum, Regeln einzuhalten, und in einer Gemeinde geht es nicht darum, uns von anderen Menschen durch äußerliche Dinge abzugrenzen. Es geht darum, die Worte des Lebens anzunehmen, Jesus zu unserem Erretter und Herrn zu machen und ihm ähnlich zu werden.

Gebet: Herr, danke für deine Worte des Lebens. Lass mich dein Wort und Jesus annehmen, damit ich dadurch geistlich lebendig werde.

Ein Wort: Empfange Worte des Lebens