März 18

Gott war mit ihm

Apostelgeschichte 7,1-16 (9)

„Und die Erzväter wurden neidisch auf Josef und verkauften ihn nach Ägypten. Aber Gott war mit ihm“

Dieses Kapitel beinhaltet die Verteidigungsrede des Stephanus. Er gibt darin einen Überblick über die Geschichte Israels von Abraham bis hin zu Jesus und zeigt Gottes langfristigen Plan der Erlösung, der sich schließlich in Jesus erfüllt. Auf die Anklagepunkte, er habe gegen den Tempel und das Gesetz geredet, geht er indirekt ein. Gott berief Abraham, in ein Land zu ziehen, das er ihm zeigen wollte. Dabei ging es Gott nicht um das Land, sondern um Abraham. Abraham lernte, aus dem Glauben zu leben und nicht aus dem Sehen. Er hatte in dem verheißenen Land außer seinem Familiengrab niemals ein Stück Land erworben. Seine wahre Heimat war im Himmel. Bevor er überhaupt ein Kind hatte, informierte ihn Gott schon über das Leben seiner zukünftigen Nachkommen und schloss einen Bund durch die Beschneidung mit ihm. Die Geschichte Israels zeigt, dass Gottes Volk immer wieder gerade die Personen ablehnte, durch die Gott ihnen Rettung bringen wollte. So wurde Josef von seinen Brüdern beneidet und als Sklave nach Ägypten verkauft. Gott hörte aber nicht auf, mit ihm zu sein, und errettete seine Familie gerade durch ihn von der Hungersnot. Niemand möchte gerne hören, dass er verloren ist und Rettung braucht. Wer die gute Nachricht von Jesus als dem Retter weitergibt, muss sich daher auch heute auf Widerstand gefasst machen.

Gebet: Herr, danke, dass du auch mit mir bist. Lass mich heute wie Abraham aus dem Glauben leben und auf Jesus als den Erretter hinweisen.

Ein Wort: Gott ist mit uns