März 18

Arbeitsteilung in der Gemeinde

Apostelgeschichte 6,1-7 (3)

„Darum, liebe Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Geistes und Weisheit sind, die wollen wir bestellen zu diesem Dienst.“

Die Gemeinde wuchs zahlenmäßig weiter. Sie bestand aus zwei sehr unterschiedlichen Gruppen, nämlich hebräischen Judenchristen und griechisch sprechenden Judenchristen aus der Diaspora. Zwischen diesen beiden Gruppen kam es zu einem Konflikt, da die griechischen Juden sich bei der täglichen Versorgung benachteiligt fühlten. Den Aposteln wurde an dieser Stelle klar, dass die Gemeinde inzwischen zu groß geworden war, als dass sie alle Leitungsfunktionen noch selbst wahrnehmen könnten. Sie entschieden sich, eine Arbeitsteilung zu schaffen und einen Teil ihrer Verantwortung zu delegieren. Hierfür gab es biblische Vorbilder (vgl. 2. Mose 18,13-26). Sie selbst wollten ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. Die Organisation praktischer Hilfe sollten sieben Diakone übernehmen. Obwohl sie eine praktische Aufgabe hatten, waren die Anforderungen hierfür sehr hoch: Sie mussten einen guten Ruf haben und voll Geistes und Weisheit sein. Sie wurden von der gesamten Gemeinde gewählt. Unter ihnen werden wir im Verlauf der Apostelgeschichte Stephanus und Philippus noch begegnen. Als die Aufgaben der Gemeinde verteilt wurden, konnte jeder seine Gaben einsetzen und Gottes Wort sich ausbreiten.

Gebet: Herr, schenke uns Weisheit, die Aufgaben in unserer Gemeinde gut zu verteilen und hilf mir, meine Aufgabe mit Gebet zu erfüllen.

Ein Wort: Geist, Weisheit und Gebet für den Dienst