März 18

Der Tod Jesu

Matthäus 27,45-56 (50)

„Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.“

Drei Stunden lang kam eine Finsternis über das ganze Land. Jesus litt zu dieser Zeit am meisten, weil er die Sünde der ganzen Welt auf sich nahm. Wegen unserer Sünde spürte er die Trennung von Gott tief in sich, so dass er schrie: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Ps 22,1) Am Kreuz ertrug unser Herr Jesus die unerträglichste physische und geistliche Höllenqual. Dann schrie er abermals und verschied.

Als Jesus starb, zerriss der Vorhang im Tempel in zwei Stücke, und der Eingang in das Heiligtum Gottes wurde geöffnet (Hebr 10,19-22). Die entschlafenen Heiligen wurden zum Leben auferweckt, weil Jesu Tod die Macht des Satans zerbrochen hat (Hebr 2,14). Der Hauptmann bekannte: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!” Die treuen Frauen sahen alles in stiller Verzweiflung, aber sie rannten nicht davon. Sie wurden die ersten Zeuginnen seiner Auferstehung.

Josef aus Arimathäa, der seit langer Zeit ein heimlicher Jünger Jesu gewesen war, kam nun zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Er begrub ihn in seinem eigenen neuen Grab. Er und die beiden Marias waren Jesus bis zum Ende treu.

Gebet: Herr, ich danke dir, dass du meine Sünde am Kreuz getragen hast, sodass ich durch dein Blut in das Heiligtum Gottes gehen darf. Hilf mir, dir bis zum Ende treu zu sein.

Ein Wort: Jesus starb, um mich zu retten