März 18

Die Kreuzigung Jesu

Matthäus 27,31-44 (42)

„Andern hat er geholfen und kann sich selber nicht helfen. Er ist der König von Israel, er steige nun herab vom Kreuz. Dann wollen wir an ihn glauben.“

Jesus war durch die Folterungen so geschwächt, dass er sein Kreuz nicht mehr tragen konnte. Darum zwangen sie Simon aus Kyrene, Jesu Kreuz zu tragen. Dies war die schlimmste und zugleich beste Erfahrung für Simon, weil er dadurch Jesus persönlich begegnen konnte. Jesus lehnte es ab, das bittere Narkosemittel zu trinken, wodurch die Leiden etwas hätten verringert werden können. Die Soldaten teilten seine Kleider und erfüllten dadurch unwissentlich die Schrift (Ps 22,18). Das Schild über Jesu Haupt sollte Jesus verspotten und bezeugte aber die Wahrheit: „Dies ist Jesus, der Juden König.”

Jesus wurde zwischen zwei Räubern gekreuzigt. So wollten sie ihn noch mehr erniedrigen, aber auch dadurch wurde die Schrift erfüllt (Jes 53,12b). Als er hilflos zwischen Himmel und Erde hing und sein Blut langsam aus seinen Wunden heruntertropfte, gingen einige an ihm vorüber und lästerten: „Steig herunter vom Kreuz. Hilf dir doch selber.” Aber Jesus half sich nicht selber. Er gab sein Leben für die Sünden der Welt dahin. Er starb am Kreuz, um mich und dich und alle, die an ihn glauben, von ihren Sünden zu erretten.

Gebet: Herr, danke, dass du so sehr für mich am Kreuz gelitten hast und gestorben bist, um mich von meinen Sünden zu erretten. Wie kann ich dir diese Schuld jemals zurück bezahlen?

Ein Wort: Jesus litt und starb für mich