März 18

An die Gemeinde in Laodizea

Offenbarung 3,14-22 (15)

„Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest!“

Mit dem Beginn des Briefes stellt sich der Herr Jesus als das Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge und der Anfang der Schöpfung Gottes vor. Alle Dinge sind durch Jesus Christus geschaffen, und er ist dazu der wahrhaftige Zeuge, dessen Aussagen wahr sind. Dieser Herr beurteilt die Gemeinde Laodizea, dass sie weder kalt noch warm ist. Das bedeutet, dass sie etwas so Ekelerregendes, zum Erbrechen Reizendes an sich hat, dass der wahrhaftige Herr sie aus seinem Munde ausspeien wird. Die Frage ist, warum diese Gemeinde so weit dem Herrn widerlich geworden ist. Der auferstandene Christus sagt zu ihnen: „Du sprichst: Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!“ (17a) In der Tat war Laodizea eine wohlhabende Stadt mit viel materiellem Überfluss. Wegen des weltlichen Wohlstands ist die Sache Gottes auch selbst für die Christen gleichgültig geworden. Was sollen wir tun, damit wir nicht vom Herrn verworfen werden müssen? Wir sollen für unsere lauwarme Haltung Buße tun und eifrig sein, indem wir vom Herrn Gold, weiße Kleider und Augensalbe kaufen. Wenn wir uns teure weltliche Güter kaufen, warum nicht auch geistliche Güter? Der Herr hat dich immer noch lieb. Er steht vor der Tür und klopft an. Wenn du seine Stimme hörst und die Tür öffnest, wird er zu dir hineingehen und dich erneuern.

Gebet: Herr Jesus, ich tue Buße für meine lauwarme Haltung. Hilf mir, für deine Sache eifrig zu sein.

Ein Wort: So sei nun eifrig und tue Buße!