März 18

An die Gemeinde in Sardes

Offenbarung 3,1-6 (1b.2)

„Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. Werde wach und stärke das andre, das schon sterben wollte, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott.“

In der Gemeinde Sardes hört man weder von Zerreißproben des Satans noch von Märtyrertod. Warum bleibt der Satan so ruhig? Weil die Gemeinde schon geistlich tot ist. Bei solchen Gemeinden lohnt es sich selbst für den Satan nicht mehr, gegen sie zu kämpfen. „Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot.“ Wo Sündentod ist, gibt es keinen Märtyrertot. Sicherlich tun die Christen in der Gemeinde etwas Christliches und sind zufrieden damit. Aber sie sind falsch aktiv, falsch fromm und falsch treu. Sie sind geistlich tot und geistlich im Schlaf. Die Gemeinde ist zu einem Schlafsaal geworden. Als Folge werden sie alle sterben. Was müssen sie tun, um wieder lebendig werden zu können? Sie müssen den Weckruf des Herrn „Werde wach!“ hören. Wie kann man vom geistlichen Schlaf aufwachen? Dazu gibt der Herr eine klare Anweisung im Vers 3: „So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße!“ Es muss für jeden Christen einen Bekehrungsmoment gegeben haben, wo er oder sie das Wort Gottes empfangen hat, sei es durch die Missionspredigt oder durch das Bibelstudium. Daran sollen sie denken, festhalten und Buße tun. So werden sie wach. Dann sollen sie andere Christen stärken, die so resigniert sind, dass sie sterben wollen.

Gebet: Herr Jesus, hilf mir, wach zu werden.

Ein Wort: Willst du doch im Buch des Lebens bleiben?