März 18

An die Gemeinde in Thyatira

Offenbarung 2,18-29 (20)

„Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, die Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.“

Die Christen in der Gemeinde Thyatira haben sich sehr bemüht, ihr Glaubensleben gut zu führen. Der Herr Jesus erkennt das an und sagt: „Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Glauben und deinen Dienst und deine Geduld und weiß, dass du je länger je mehr tust.“ (19) Es ist großartig, dass sie tätige Bruderliebe haben und Jesus bezeugen. Vor den menschlichen Augen sind sie tadellose Christen. Aber der Herr Jesus hat Augen wie Feuerflammen und kann Menschen bis zu ihren Gefühlen und Gedanken durchschauen. Dieser Herr sagt zu ihnen: „Aber ich habe gegen dich“. Wie traurig ist es, wenn Jesus zu uns sagen würde: „Aber ich habe gegen dich.“ Was ist der Grund dafür? Die Ursache liegt darin, „dass du Isebel duldest“, die lehrt und verführt die Christen, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen. Das heißt, dass du die Sünde der Unzucht duldest und sogar heimlich genießest. Isebel verführt dich sogar dahin, dass man die Tiefen des Satans erkennen solle. Darunter versteht man, dass man sogar die tabuisierten Sünden ausprobieren und schmecken soll. Wenn du so etwas tust, ist der Herr Jesus gegen dich. Wenn du aber Buße tust und überwindest, will er dir Macht über Heiden geben.

Gebet: Herr Jesus, du hast meine Sünde in mir gesehen. Hilf mir, mich von meinen sündigen Werken zu bekehren.

Ein Wort: Dulde keine Isebel!