März 18

An die Gemeinde in Pergamon

Offenbarung 2,12-17 (14)

„Weniges aber habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, ein Ärgernis aufzurichten vor den Israeliten, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben.“

Zur Gemeinde in Pergamon spricht der Herr, der das scharfe, zweischneidige Schwert hat. Jesus will gegen seine Feinde kämpfen und sie vernichten. Wer sind die Feinde Jesu Christi? Die Christen wohnen dort, wo der Thron des Satans ist. Der Satan schnaubt, um die treuen Zeugen Jesu Christi zu vernichten. Er hat bereits den treuen Zeugen Antipas getötet. Der Herr Jesus wird mit dem Schwert seine Feinde vernichten. Zuvor will er seine Gemeinde reinigen. Denn die Christen in der Gemeinde halten sich an die Lehre Bileams bzw. an die Lehre der Nikolaiten. Bileam lehrte den moabitischen König Balak, wie man die invasierenden Israeliten vernichten könnte. Er sollte die Israeliten dazu verführen, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben. Auf diese Weise würden sie dann ihre Identität und ihre Mission verlieren. In gleicher Weise müssen auch die Nikolaiten die Christen in der Gemeinde verführt haben, Jesu Wort nicht zu bezeugen und Kompromisse mit der Welt einzugehen. Was sagt der Herr dazu? „Tue Buße; wenn aber nicht, so werde ich bald über dich kommen und gegen sie streiten mit dem Schwert meines Mundes.“

Gebet: Herr Jesus, hilf uns, die Versuchung, uns auf kluge Weise an die Welt anzupassen, zu überwinden.

Ein Wort: Willst du den weißen Stein haben?