März 18

An die Gemeinde in Smyrna

Offenbarung 2,8-11 (10)

„Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.“

In der Stadt Smyrna befanden sich zahlreiche Tempel, Zeus, Apollo, Aphrodite und Asklepios zu Ehren gewidmet. In solch einer Umgebung ist es für die Christen nicht leicht, ihre Treue an den Herrn zu bewahren. Außerdem werden die Christen auf vielerlei Weise versucht, sei es durch Gefängnis oder Bedrängnis. Sie leiden vor allem wegen der Armut bittere Not. Wie schwer ist es für die Christen, unter solchen Bedingungen doch getreu zu sein! Der Herr stellt sich aber vor: „Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden.“ Christus ist der Erste und der Letzte. Er kennt unseren Anfang und auch unser Ende. Christus war tot und ist lebendig geworden. Er hat das schlimmste im Leben durchgemacht und überwunden. Darum verlangt der auferstandene Christus von den Seinen, dass sie ihm getreu bis in den Tod sein sollen. Dann wird er sie belohnen. In diesem Abschnitt ist von zwei Belohnungen die Rede. Da ist einmal die Krone des Lebens. Das Leben wird von Freude und Sieg erfüllt. Eine weitere Belohnung ist kein Leid des zweiten Todes. Der Herr belohnt uns reichlich. Polykarp, der Bischof von Smyrna, nahm Jesu Wort ernst und erlitt am 23.2.155 den Märtyrertod. Gebet: Herr Jesus, hilf mir, bis an den Tod getreu zu sein, damit ich die Krone des Lebens empfange.

Ein Wort: Sei getreu bis an den Tod!