März 18

Erinnerung an Gottes Gnade

1. Samuel 31,1-13 (13)

„Und sie nahmen ihre Gebeine und begruben sie unter dem Tamariskenbaum zu Jabesch und fasteten sieben Tage.“

Die Philister kämpften gegen Israel auf dem Gebirge Gilboa. Die Männer Israels flohen. Sauls Söhne wurden getötet. Saul wurde schwer verwundet. Er forderte seinen Waffenträger auf, ihn zu töten. Der wollte nicht. Daraufhin stürzte sich Saul in sein eigenes Schwert und starb. Dies war das Ende eines elenden Lebens des Ungehorsams gegenüber Gott. Auch die Israeliten in den umliegenden Städten flohen, sodass die Philister in den Städten wohnen konnten. Es war eine furchtbare Niederlage für das ganze Volk. Das Volk hätte Saul hassen können. Doch die Männer von Jabesch in Gilead erinnerten sich daran, wie Saul ihnen zu Beginn seiner Königsherrschaft geholfen hatte, als Nahasch, der Ammoniterkönig, sie bedroht hatte (1. Sam 4). Sie machten sich auf und gingen die ganze Nacht hindurch, nahmen die Leichname Sauls und seiner Söhne ab, begruben sie und fasteten sieben Tage. Einige Menschen handeln je nach den Umständen, als gäbe es keine Vergangenheit. Die Leute von Jabesch lehren uns, uns jederzeit an Gottes Gnade und Gottes Wirken zu erinnern und Gott dafür zu danken.

Gebet: Herr, danke für deine Gnade. Ich will mich unter allen Umständen daran erinnern.

Ein Wort: Erinnere dich an Gottes Gnade