März 18

David muss nicht gegen Israel kämpfen

1. Samuel 29,1-11 (6)

„Da rief Achisch David und sprach zu ihm: So wahr der HERR lebt: Ich halte dich für redlich, und dass du mit mir aus- und einzögest im Heer, gefiele mir gut, denn ich habe nichts Arges an dir gespürt seit der Zeit, da du zu mir gekommen bist, bis heute; aber du gefällst den Fürsten nicht.“

David befand sich im Exil bei den Philistern. Bislang hatte er nicht gegen seine Heimat kämpfen müssen. Diesmal aber zogen die Philister gegen Israel. Dies brachte David in eine schwierige Lage. Hätte er sich geweigert, hätte er sich und seine Männer in Gefahr gebracht. Zöge er mit, müsste er seine eigenen Brüder erschlagen. Wie könnte er dann nach der Verheißung König von Israel werden? In dieser Lage griff Gott ein. Die Fürsten der Philister misstrauten David und brachten König Achisch dazu, ihn zurückzuschicken. Dies geschah sogar, ohne dass David die Gunst des Königs verlor. Achisch bekannte, dass er David hochachtete und liebhatte, dass aber nun mal die Obersten nicht wollten. So wurde David ein Kampf erspart, den er nicht ohne Identitätskonflikt hätte kämpfen können. Gott ist mit seinen Auserwählten. Er schützt sie und greift im rechten Moment ein, um sie vor Schaden zu bewahren. Darauf können wir absolut vertrauen.

Gebet: Herr, danke für dein souveränes Eingreifen im rechten Moment. Hilf mir, auf dich zu vertrauen.

Ein Wort: Gottes souveränes Eingreifen