März 18

Saul befragt eine Totenbeschwörerin

1. Samuel 28,3-25 (18)

„Weil du der Stimme des HERRN nicht gehorcht und seinen grimmigen Zorn nicht an Amalek vollstreckt hast, darum hat der HERR dir dies jetzt getan.“

Die Philister zogen gegen Israel. Als Saul sie sah, fürchtete er sich sehr. Er hatte schon früher Gottes Hilfe gegen die Philister erfahren. Doch wegen seiner Sünde war er nun voller Furcht. Auch antwortete Gott nicht auf sein Gebet. Saul war verzweifelt. In seiner Verzweiflung fragte er nach einer Totenbeschwörerin, obwohl er selber alle Zauberer nach Gottes Gebot aus dem Land vertrieben hatte. Als die Frau erkannte, dass es Saul war, schrie sie auf. Doch Saul ging es nicht darum, sie zu bestrafen. Er wollte eine Antwort. Durch den Geist Samuels hörte er nur noch einmal das, was Gott ihm schon gesagt hatte. Saul selbst war zum Feind Gottes geworden. Gott hatte ihn verlassen, weil er nicht gehorcht hatte. Nun würde er selbst sterben, und das Land würde von den Philistern beherrscht werden. Saul geriet in große Furcht. Die Frau gab ihm zu essen. Was er eigentlich gebraucht hätte, wäre aufrichtige Buße. Doch Saul hatte sich in seiner Sünde zu weit von Gott entfernt. Sünde gebiert mehr Sünde. Diejenigen, die nicht Buße tun wolllen, suchen die Schuld bei allen anderen und schließlich bei Gott, aber nie bei sich selbst.

Gebet: Herr, du bist geduldig mit uns Sündern. Schenke mir ein bußfertiges Herz und lass mich auf dich hören.

Ein Wort: Bekenne deine Schuld und tue Buße