Dezember 16

Ein Konflikt

1. Samuel 27,1-28,2 (28,1)

„Und es begab sich zu der Zeit, dass die Philister ihr Heer sammelten, um in den Kampf zu ziehen gegen Israel. Und Achisch sprach zu David: Du sollst wissen, dass du und deine Männer mit mir ausziehen sollen im Heer.“

David befand sich immer noch auf der Flucht vor Saul. Er wusste, dass er nicht auf Dauer davonlaufen könnte. Darum entschied er sich, zu den Philistern zu gehen. Diese waren zwar die Feinde Israels, doch könnte er als Feind Sauls vielleicht ihr Vertrauen gewinnen. Er floh zu Achisch von Gat, dem gegenüber er sich bereits einmal wahnsinnig gestellt hatte (21,11-16). Dort blieb er ein Jahr und vier Monate. In dieser Zeit gelang es ihm, die Philister darüber zu täuschen, wo er Kriege führte. Er schlug die Städte der heidnischen Völker, sagte aber, er sei im Südland Judas eingefallen. Schließlich aber geriet er doch in einen Konflikt. Die Philister wollten Israel angreifen, und David sollte mit ihnen ziehen. Sogar machte Achisch ihn zu seinem Leibwächter. Wie antwortete David? David geriet nicht in Panik. Er suchte keine Ausflüchte. Er sagte nur: „Du sollst erfahren, was dein Knecht tun wird.“ Er hatte Frieden durch seinen Glauben an Gott. Er konnte nicht wissen, wie Gott diesen Konflikt lösen würde, doch er vertraute darauf, dass Gott es tut. Es kommt vor, dass wir einen großen Teil unserer Sicherheit oder Zukunft in die Hände der Menschen legen müssen. Dabei erfahren wir auch sicher Konflikte. Doch Gott hat alles in der Hand und wird uns bewahren.

Gebet: Herr, danke, dass du alle Dinge in deiner guten Vaterhand hältst. Hilf mir, nur zu glauben.

Ein Wort: Vertraue auf Gottes Vaterhand