Dezember 16

David verschont Saul erneut

1. Samuel 26,1-25 (23)

„Der HERR aber wird einem jeden seine Gerechtigkeit und Treue vergelten. Denn der HERR hat dich heute in meine Hand gegeben, ich aber wollte meine Hand nicht an den Gesalbten des HERRN legen.“

Für David ergab sich eine zweite Gelegenheit, sich an Saul zu rächen und sich von seinem Verfolger zu befreien. Er schlich sich mit Abischai ins Lager bis zu dem Platz, wo Saul auf dem Boden schlief. Abischai schlug vor, Saul zu töten. Erneut, wie schon in der Höhle von En-Gedi, weigerte sich David, Hand an den Gesalbten des Herrn zu legen. Gott würde ihn schlagen zu seiner Zeit. Saul und seine Leute schliefen fest. Auch dies war eine Prüfung, doch David hatte gelernt, sich nicht selbst zu helfen. Zu groß war seine Achtung vor Gottes Souveränität. Er nahm aber Sauls Spieß mit und bewies so, dass er ihn hätte töten können. Saul zeigte sich reumütig. Er lud David sogar ein, wieder zu ihm zurückzukommen. Doch David ließ sich nicht täuschen. Er bezeugte sein Vertrauen auf Gott. Er glaubte an den souveränen und gerechten Gott. Jeder trägt die Verantwortung vor Gott für sein Tun. David handelte nicht großmütig, um von den wankelmütigen Menschen belohnt zu werden. Er wollte vor Gott Achtung finden (24). Er gab sowohl sein Leben als auch das seiner Verfolger in die Hand Gottes. Er war ein Hirte und Leiter, wie Jesus es war.

Gebet: Herr, du bist souverän und gerecht. Hilf mir, andere zu lehren, ihr Leben dir anzuvertrauen.

Ein Wort: Glaube an den souveränen und gerechten Gott