Dezember 16

Eine kluge Frau

1. Samuel 25,1-43 (33)

„Und gesegnet sei deine Klugheit, und gesegnet seist du, dass du mich heute davon zurückgehalten hast, in Blutschuld zu geraten und mir mit eigener Hand zu helfen.“

David und seine Männer hielten sich in der Wüste Paran auf. Von dort sandte er einen Gruß zu Nabal, dessen Hirten unter dem Schutz der Männer Davids ihre Schafe geweidet hatten. Davids Leute baten in seinem Namen um eine Segensgabe. Doch Nabel dachte nicht daran, welchen Segen er empfangen hatte. Er bezeichnete David als entlaufenen Knecht und schrie die Boten an (14). Als Nabals Frau davon hörte, ahnte sie, dass David dies nicht hinnehmen würde. Sie trug schnell Brot und Wein, Fleisch, Korn und Kuchen zusammen und zog David entgegen. Tatsächlich kam David, um Nabal und sein ganzes Haus zu vernichten. Abigajil fiel vor ihm nieder und hielt ihn davon ab, sich zu rächen. Sie sagte selbst, dass Gott sie gesandt hatte, um David von Blutschuld abzuhalten. Gott würde ihn schützen, seine Feinde aber würden umkommen. Sie nahm sogar Gottes Verheißung des beständigen Hauses vorweg (28). David dankte Gott für diese kluge Frau. Er nahm die Gabe und ließ sie ziehen. Als sie Nabal davon erzählte, erschrak er zu Tode und starb zehn Tage später. David erkannte Gottes Hand darin. Gottes Hilfe ist stärker als jede Hilfe mit der eigenen Hand. David ließ Abigajil holen und nahm sie zur Frau.

Gebet: Herr, danke für deine Hilfe. Bewahre mich davor, mir selbst zu helfen.

Ein Wort: Gottes Hand hilft