Dezember 16

David aß von dem heiligen Brot

1. Samuel 21,1-16 (7)

„Da gab ihm der Priester von dem heiligen Brot, weil kein anderes da war als die Schaubrote, die man vor dem HERRN nur hinwegnimmt, um frisches Brot aufzulegen an dem Tage, an dem man das andere wegnimmt.“

David musste vor Saul fliehen und kam nach Nob, wo die Lade des Herrn stand. Zu der Zeit war Priester Ahimelech, der David gut kannte. David tat so, als sei er in geheimer Mission unterwegs, obwohl er eigentlich auf der Flucht war. Ihn und den wenigen Leuten, die bei ihm waren, hungerte. Der Priester gab ihm von den heiligen Schaubroten, die nach dem Gesetz den Priestern als Nahrung zustanden. Jesus gebrauchte diesen „Bruch“ der Ordnungen später als Beispiel, um zu betonen, dass Regeln wie der Sabbat für den Menschen gemacht waren und nicht die Menschen Sklaven der Regeln waren. Der Priester kannte Gottes Gnade für David, auch wenn dieser ihm nichts von Sauls Nachstellungen erzählte. Er gab ihm auch das Schwert Goliats, das sich dort befand. David zog weiter und kam zu den Philistern nach Gat. Dort stellte er sich wahnsinnig. Eigentlich sollte David am Königshof sein. Er war von Gott bestimmt und durch Samuel gesalbt worden. Doch er musste wie ein gehetztes Wild fliehen. Gott aber sorgte für ihn und schützte ihn und bereitete ihn auf seine Aufgabe als König vor und lehrte ihn, auf Gott mehr zu vertrauen als auf Menschen.

Gebet: Herr, danke für deine Fürsorge und deinen Schutz. Ich will dir vertrauen und deine Führung annehmen.

Ein Wort: Gott sorgt für seine Leute