Dezember 16

Du wollest Barmherzigkeit an mir tun

1. Samuel 20,1-42 (14.15a)

„Du aber wollest die Barmherzigkeit des HERRN an mir tun, solange ich lebe, und wenn ich sterbe, so nimmt deine Barmherzigkeit niemals fort von meinem Hause.“

Sauls Hass auf David hatte sich schon mehrfach klar gezeigt. David und Jonatan suchten aber bis zum Ende, Saul eine Chance zu geben, seinen guten Willen zu beweisen. David schlug vor, dass er eine Zeitlang von Saul fernbliebe. Je nachdem, wie Saul reagieren würde, wüssten sie, dass bei Saul Böses beschlossen war. Jonatan versprach, David über das Ergebnis zu informieren. Dann bat er David um Barmherzigkeit für sich und sein Haus. Eigentlich war Jonatan der Thronfolger gewesen. Doch er wusste, dass David von Gott erwählt worden war. David war der Mann nach dem Herzen Gottes, dem Gott das Königtum zuwenden würde. David schwor um des Bundes mit Jonatan willen. Er dachte nicht an Rache. Von seiner Seite aus gab es keinen Hass gegen Saul und dessen Familie. Als David nun bei Tisch fehlte und Jonatan dies wie besprochen begründete, wurde Saul rasend vor Wut. Er wollte sogar Jonatan mit seinem Spieß erstechen. David und Jonatan mussten voneinander Abschied nehmen. Sie weinten viel. Jonatan ließ David mit Frieden ziehen. Später dachte David an ihren Bund und nahm Jonatans Sohn bei sich auf (2. Sam 9,1).

Gebet: Allmächtiger Gott, du bist der souveräne Gott. Nimm deine Barmherzigkeit nicht von mir.

Ein Wort: Bitte um Gottes Barmherzigkeit