Dezember 16

Keiner lasse den Mut sinken

1. Samuel 17,1-37 (32)

„Und David sprach zu Saul: Keiner lasse seinetwegen den Mut sinken; dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen.“

Die Philister zogen wieder gegen Israel. Saul und die Israeliten lagerten sich ihnen gegenüber. Da kam ein Riese namens Goliat und verhöhnte die Israeliten als Sauls Knechte und forderte einen Gegner zum Zweikampf. Natürlich wusste er, dass keiner den Kampf wagen würde. In der Tat fürchteten sich Saul und die Israeliten sehr. So ging es vierzig Tage lang, und Israel entfiel aller Mut. Davids drei älteste Brüder waren auch beim Heer. Isai sandte David mit Verpflegung zu ihnen. Als aber David die Worte des Goliat hörte, entbrannte sein Zorn. Er erkundigte sich nach der Belohnung für den Kampf und fragte, warum dieser unbeschnittene Philister das Heer des lebendigen Gottes ungestraft verhöhnen könnte. Seine Worte kamen vor Saul. Saul hielt David für viel zu jung und unerfahren. Doch David war nicht unerfahren. Er hatte seinen Mut und seine Kampfkraft schon als ein Hirte unter Beweis gestellt. Er hatte die Schafe gegen die Löwen und Bären verteidigt. So wollte er nun auch das Volk Gottes verteidigen. David wusste, dass Gott ihn retten würde. Er sah gar nicht auf Goliats Größe. Er sah auf die Ungeheuerlichkeit, dass der lebendige Gott und sein Heer verhöhnt wurden.

Gebet: Herr, du bist der lebendige Gott. Keiner lasse den Mut sinken. Ich will für dich kämpfen.

Ein Wort: Ich will hingehen und kämpfen