Dezember 16

Ein Herz und eine Seele

Apostelgeschichte 4,32-5,11 (32)

„Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam.“

Obwohl die Gemeinde inzwischen auf mehr als 5000 Personen angewachsen war (Apg 4,4), waren die Gläubigen ein Herz und eine Seele. Das drückte sich auch im Umgang mit ihrem Besitz aus. Weil sie in Jesus die Auferstehungskraft erfahren hatten, war ihre Hoffnung im Reich Gottes und nicht mehr in der Welt. Sie betrachteten alles als ihr gemeinsames Eigentum. Josef Barnabas, ein Levit aus Zypern, gab ein ermutigendes Beispiel, indem er seinen Acker, der sein materielles Leben sichern sollte, verkaufte und das Geld den Aposteln zu Füßen legte. Das war eine Frucht des Heiligen Geistes. Hananias und Saphira wurden vom Satan zu einem Betrug angestiftet. Sie wollten dieselbe Anerkennung als hingebungsvolle Mitarbeiter wie Barnabas erhalten, aber ohne tatsächlich ihre Sicherheit in Gottes Hände zu legen. Ihr Betrug richtete sich nicht nur gegen die Gemeinde, sondern vor allem gegen Gott und seinen Heiligen Geist. Gott musste seine Gemeinde von einem solch gefährlichen Einfluss reinigen. Dadurch wurden alle mit neuer Gottesfurcht erfüllt. Für innere Veränderung und geistliche Frucht gibt es keinen Abkürzungsweg. Eine Gemeinde ist in Gefahr, wenn es wichtiger wird, was die Gemeindemitglieder für Gott tun, als wer sie vor Gott sind.

Gebet: Herr, vergib mir Heuchelei und oberflächliches Glaubensleben. Lass mich in einer tiefen Beziehung mit Jesus leben, damit ich mit den andern eins sein kann.

Ein Wort: Einheit kommt durch die Beziehung zu Jesus