Dezember 16

Steh auf und geh umher!

Apostelgeschichte 3,1-10 (6)

„Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher!“

Früher hatten Petrus und Johannes miteinander konkurriert, aber hier sehen wir sie gemeinsam in den Tempel gehen, um dort zu beten. An einem der Tore des Tempels trafen sie auf einen Mann, der von Mutterleib an lahm war. Er hatte nie auf eigenen Füßen stehen können. Er war vollkommen von der Hilfe und dem Mitleid der Menschen abhängig. Sogar um vor dem Tor des Tempels zu betteln, brauchte er die Hilfe anderer. Er wollte von Petrus und Johannes etwas Geld bekommen. Doch die Apostel erfüllten nicht seine menschliche Erwartung, sondern wollten ihm etwas Besseres geben. Petrus forderte ihn im Namen Jesu Christi auf, aufzustehen und umherzugehen. Das ist für einen Gelähmten medizinisch unmöglich. Doch als der Gelähmte durch den Glauben gehorchte, wurden seine Füße und Knöchel fest und er bekam Kontrolle über seine Motorik. Er konnte nicht nur einige Schritte humpeln, sondern umherspringen und tanzen. Aufgrund seiner Behinderung hatte er den Tempel nie betreten dürfen, aber jetzt tanzte er inmitten des Tempels und lobte Gott. Er konnte ein selbständiges und kraftvolles Leben führen. Dies war ein klares Zeugnis für Gottes Wirken. Wenn wir heute einem Wort Jesu praktisch gehorchen, dann können wir seine Veränderungskraft auch an uns erfahren.

Gebet: Herr, danke für deine Veränderungsmacht. Lass mich deinem Wort durch den Glauben gehorchen und ein verändertes Leben führen.

Ein Wort: Steh auf und folge Gottes Wort!