Dezember 16

Beständig in Lehre, Gemeinschaft und Gebet

Apostelgeschichte 2,37-47 (42)

„Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“

Gottes Wort aus der Pfingstpredigt traf die Zuhörer mitten ins Herz, weil es sie ihrer Sünde überführte. Nun hatten sie eine Frage auf dem Herzen: Was sollen wir tun? Petrus fand eine klare Antwort: Sie sollten Buße tun, das heißt, ihre Sünde bekennen und sich von ihr abwenden, und sich auf den Namen Jesu Christi taufen lassen als Zeichen, dass sie die Sündenvergebung annehmen. Dann werden sie die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Auch heute werden Menschen durch Buße und Glauben an Jesus errettet und durch das Wirken des Heiligen Geistes verändert. Damals folgten 3000 Menschen dieser Orientierung und bildeten damit die erste Gemeinde. Ihre Grundlage waren Lehre, Gemeinschaft und Gebet. Sie folgten beständig der Lehre der Apostel, das heißt dem Wort Gottes. Ihre Gemeinschaft hatte einen materiellen und einen geistlichen Aspekt. Sie stellten einander ihr Material zur Verfügung und praktizierten Gütergemeinschaft. Sie trafen sich im Abendmahl zu geistlicher Gemeinschaft und hielten die Gnade der Vergebung dadurch lebendig. Sie beteten gemeinsam. Ihre Gemeinschaft war voller Freude und hatte große Anziehungskraft, sodass täglich weitere Menschen errettet und hinzugefügt wurden.

Gebet: Herr, danke, dass du uns durch Buße und Glauben errettet hast. Lass uns von der ersten Gemeinde lernen, wie unsere Gemeinschaft beständig sein und wachsen kann.

Ein Wort: Beständig in Lehre, Gemeinschaft und Gebet