Dezember 16

Sei nicht ferne

Psalm 22,1-32 (20)

„Aber du, HERR, sei nicht ferne; meine Stärke, eile, mir zu helfen!“

Diesen Schrei hatte Jesus auf den Lippen, als er am Kreuz starb. Als David diesen Psalm schrieb, war er in tiefem Kummer und Schmerz. Vielleicht befand er sich zu der Zeit auf der Flucht vor Saul. Er wurde wie ein Tier gejagt. Er schrie Tag und Nacht zu Gott, doch es schien, als ob Gott ihn nicht hören würde. Dennoch wurde er nicht verbittert. Er wandte sich auch nicht von Gott ab. Er pries den Gott Israels, der die Schreie seiner Leute erhörte, die auf ihn vertrauen. Er vertraute in jeder Lage auf Gott.

David war sich sicher, dass Gott ihm antworten würde. Er wollte Gott vor allen Menschen ehren. Er rief alle dazu auf, Gott zu preisen, der das Schreien der Leidenden erhört, der die Armen sättigt und diejenigen segnet, die ihn fürchten. Eines Tages werden aller Welt Enden ihre Knie vor Gott beugen. Noch ungeborene Völker werden von seiner Gerechtigkeit hören.

Gebet: Herr, danke, dass du Jesus von den Toten erweckt und deinem Volk den Sieg und allen Menschen aller Zeiten Hoffnung geschenkt hast.

Ein Wort: Jesus ist Gott mit uns