Dezember 16

Jesus ist der Herr und Christus

Apostelgeschichte 2,22-36 (36)

„So wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.“

Nachdem Petrus das Wirken des Heiligen Geistes erklärt hatte, konfrontierte er seine Zuhörer mit ihrer Schuld. Jesus war durch viele Taten, Wunder und Zeichen von Gott als der Christus ausgewiesen worden. Trotzdem hatten die religiösen Juden ihn durch die Römer umbringen lassen. Doch Jesus war kein hilfloses Opfer ungerechter Menschen. Er hatte sein Leben nach Gottes Willen freiwillig geopfert. Gott hatte die Schmerzen des Todes aufgelöst und ihn auferweckt. Jesu Auferstehung bestätigte ihn klar als den verheißenen Messias. Petrus zitierte den von David stammenden Psalm 16, wo er seine Hoffnung darauf setzt, dass Gott nicht zulässt, dass sein Heiliger die Verwesung sieht. Hiermit meinte David nicht sich selbst, denn er war gestorben und begraben, sondern den Messias. Die Apostel waren Zeugen der Auferstehung Jesu. Nach seiner Auferstehung war Jesus zur Rechten Gottes aufgefahren und hatte den Heiligen Geist von Gott empfangen und ausgegossen. Damit hatte Gott ihn als den Herrn und Christus bestätigt. Wenn wir Jesus als unseren Herrn und Erretter allezeit vor Augen haben, können wir wie David ein mutiges, standhaftes, fröhliches und hoffnungsvolles Leben führen. Dann kann Gott uns auch wie Petrus den Mut schenken, unseren Glauben weiterzugeben.

Gebet: Herr, lass mich heute Jesus, meinen Herrn und Erretter, allezeit vor Augen haben. Schenke mir Mut, andere auf diesen Erretter hinzuweisen.

Ein Wort: Jesus ist mein Herr und Christus