Dezember 16

Wer den Namen des Herrn anrufen wird

Apostelgeschichte 2,14-21 (21)

„Und es soll geschehen: Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.“

Einige der Umstehenden konnten das Pfingstwunder nicht geistlich einordnen und dachten, die Gläubigen seien betrunken. Daraufhin trat Petrus auf und wies dies zurück. Es war erst die dritte Stunde, das heißt 9 Uhr morgens. Um die Ereignisse geistlich zu erklären, zitierte er den Propheten Joel, der die Ausgießung des Heiligen Geistes bereits vor langer Zeit vorausgesagt hatte. Der Heilige Geist ermöglicht es jungen Leuten, mit Vision zu leben, und alten Menschen, Träume zu haben. Er bewirkt, dass Gottes Knechte und Mägde weissagen können. Das griechische Wort für weissagen ist „propheteuo“, man kann es auch verstehen als „Gottes Wort auslegen“. Ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt, werden große Zeichen und Wunder geschehen. Dies ist der Tag, wenn Jesus wiederkommt und die Menschen sich für ihr Leben vor ihm verantworten müssen. Wer könnte dann bestehen? Wie Joel vorausgesagt hat, werden diejenigen gerettet, die den Namen des Herrn anrufen. Vor dem lebendigen Gott werden unsere guten Taten nicht ausreichen. Für unsere Rettung müssen wir uns als Sünder erkennen, für unsere Sünde Buße tun, Jesus als unseren Erretter annehmen und ihn zum Herrn unseres Lebens machen. Dann kann er durch seinen Heiligen Geist auch uns unabhängig von unserem Alter ein Leben mit Vision ermöglichen.

Gebet: Herr, danke für deinen Geist, der mir Vision schenkt und mich befähigt, dein Wort weiterzugeben. Lass in unserem Land viele Jesus als Herrn anrufen.

Ein Wort: Wer Jesus als Herrn anruft, wird gerettet