Dezember 16

Erfüllt von dem Heiligen Geist

Apostelgeschichte 2,1-13 (4)

„und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.“

Die einmütig im Gebet versammelte Gemeinde bildete ein Gefäß, in das Gott seinen Heiligen Geist ausgießen konnte. Zehn Tage nach Jesu Himmelfahrt fand das Pfingstfest statt, an dem Juden aus der ganzen damals bekannten Welt in Jerusalem versammelt waren. Gott wählte diesen Zeitpunkt, um seinen Geist auszugießen. Er erfüllte mit einem Brausen wie von einem starken Wind das ganze Haus. Das griechische und hebräische Wort für Geist kann auch mit „Wind“ übersetzt werden. Gleichzeitig erschienen Zungen wie von Feuer. Das Feuer ist ein Zeichen für die Gegenwart Gottes. Der Geist erfüllte die ganze Gemeinde und befähigte sie, in fremden Sprachen zu sprechen. So konnten sie von den großen Taten Gottes reden und nicht nur die Einwohner Jerusalems, sondern auch die Pilger aus der ganzen Welt konnten sie verstehen. Als die Menschen für ihre eigene Ehre einen Turm bis zum Himmel bauen wollten, um sich einen Namen zu machen, musste Gott ihre Sprache verwirren. Aber als die Gläubigen sich in einmütigem Gebet versammelten, konnte Gott durch seinen Geist die Sprachbarrieren wieder überwinden. Gottes Geist überwindet die Schranken zwischen den Menschen. Dies kann geschehen, wenn Menschen ihre eigene Ehre ablegen und einmütig beten.

Gebet: Herr, lehre uns einmütiges Gebet und sende deinen Geist, damit alle Barrieren überwunden werden und Menschen deine großen Taten erfahren.

Ein Wort: Gottes Geist überwindet alle Barrieren