Dezember 16

Einmütiges Gebet

Apostelgeschichte 1,9-14 (14)

„Diese alle hielten einmütig fest am Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.“

Nachdem Jesus seinen Jüngern die Kraft des Heiligen Geistes verheißen und ihnen den Auftrag gegeben hatte, seine Zeugen zu sein, wurde er vor ihren Augen in den Himmel aufgenommen. Die Wolke ist das Zeichen für die Macht und Herrlichkeit Gottes. Die Jünger hatten offenbar Schwierigkeiten, sich von diesem Bild zu lösen. Da erschienen ihnen zwei Engel, die sie wieder in die reale Welt zurückholten. Jesus würde so wiederkommen, wie er zum Himmel aufgefahren war. In der Zwischenzeit hatten sie einen Auftrag. Jesus hatte ihnen geboten, auf den verheißenen Heiligen Geist zu warten. Dieses Warten war jedoch kein passiver Vorgang. Vielmehr begaben sie sich nach Jerusalem in das Obergemach, wo sie sich auch sonst trafen. Dort waren nun die elf Jünger, die Frauen, die Jesus nachfolgten, Jesu Mutter Maria und seine Brüder versammelt. Früher hatten die Jünger, vor allem Petrus, Johannes und Jakobus, viel miteinander konkurriert. Jesu Brüder hatten ihre menschliche Beziehung zu Jesus betont. Doch jetzt waren diese sehr unterschiedlichen Menschen im einmütigen Gebet versammelt. Ihr einmütiges Gebet konnte eine Umgebung schaffen, in die Gott seinen Heiligen Geist senden und sie ausrüsten konnte, seine Zeugen bis an die Enden der Erde zu sein.

Gebet: Herr, lehre uns einmütiges Gebet, damit wir deinen Heiligen Geist empfangen können und ausgerüstet werden, um deine Zeugen zu sein.

Ein Wort: Gott wirkt durch einmütiges Gebet