Dezember 16

Ein Herz, das Gott fürchtet und gehorcht

5. Mose 5,23-33 (29)

„Ach dass sie ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und zu halten alle meine Gebote ihr Leben lang, auf dass es ihnen und ihren Kindern wohlginge ewiglich!“

Trotz der großen Gnade der Befreiung aus der Knechtschaft in Ägypten hatte die erste Generation auf dem Weg zum Horeb immer wieder gegen Gott und Mose gemurrt und rebelliert. Für ein mürrisches und undankbares Herz ist es nicht einfach, die Worte des lebendigen und heiligen Gottes zu hören (26). Dies ist heute so wie damals. Deshalb hatten die Ältesten und Stammeshäupter gebeten, dass Mose für sie die Worte Gottes weiter hören sollte. Sie hatten schnell versprochen, Gottes Wort zu hören und zu tun. Gott erhörte ihre Bitte und sprach danach zu Mose allein die weiteren Gebote. Doch Gott hatte gewusst, dass ihr Versprechen des Gehorsams nicht viel wert war. Vers 29 war Gottes Seufzer über sein Volk, das schnelle Versprechungen machte, aber nicht drei Tage gehorsam sein konnte. Gott seufzt auch über unsere schnellen Versprechungen des Gehorsams: „Ach dass sie ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und zu halten alle meine Gebote ihr Leben lang.“ Gottesfurcht und Gehorsam gehören untrennbar zusammen. Mit unserem eigenen guten Willen können wir Gott nicht gehorchen, schon gar nicht unser Leben lang. Obwohl Gott das Herz seines Volkes kannte, ermahnte er sie noch einmal, seinen Worten zu gehorchen. Denn für Gottes Volk ist der Gehorsam gegenüber Gottes Wort eine Sache von Leben und Tod (33).

Gebet: Herr, lass mich dich fürchten und dir mein Leben lang gehorchen.

Ein Wort: Ach dass sie ein solches Herz hätten